Meine Vitae.

Aufgewachsen bin ich in West-Berlin. Die Mauer war unser Gartenzaun. Jeder Urlaub begann mit Stau in Dreilinden, dem Berliner Grenzübergang. Das hat sicher dazu beigetragen, dass mir Europa mit seinen Freiheiten so wichtig ist. Während der Studienzeit kam die erste Familiengründung. Auch damals herrschte Wohnungsknappheit in Berlin. Wir waren froh eine schöne Sozialbauwohnung mit Blick auf die neue Nationalgalerie. Zwischen unserer Wohnung und der Galerie war ein Parkplatz, der jeden Morgen von Taschentüchern und gebrauchten Kondomen gereinigt werden musste. Als Christo und Jean Claude den Reichstag einpackten, hieß es Abschied nehmen von Berlin.

Mit zwei Kindern und zwei Diplomen ging es nach Westen, um 9 Monate und einer gescheiterten Ehe später in Düsseldorf anzukommen. Als Vorstandssprecherin des Verkehrsclub Deutschlands (VCD) bin ich erstmals politisch aktiv geworden. Dann lief mir mein späterer Ehemann über den Weg. Es folgte die zweite Familiengründung mit den Kindern drei und vier. Eine U3-Betreuung war nicht in Sicht. Deshalb haben wir uns entschieden, dass wir beide die Arbeitszeit reduzieren und uns die Elternarbeit teilen.

2010 bin ich in die SPD eingetreten.
Seit 2014 bin ich Fraktionssprecherin der SPD in der Bezirksvertretung 7. Eine wichtige Entscheidung in dieser Zeit war die äußere Erschließung des Glasmacherviertels mit der Verlängerung der U73 bis zur nördlichen Düssel, einem Fahrradschnellweg auf der Straße Im Brühl und ohne Stadtautobahn durch die Düsselaue. Das Wettbewerbsverfahren zur Bebauung Hagener Straße durfte ich als stellvertretendes Jurymitglied begleiten. Auf meine Initiative wurde das Heyebad renoviert und im Diepenpark eine Slackline montiert. Seit März 2018 bin ich Bürgermitglied im Schulausschuss, wo ich meine Perspektive als vierfache Mutter einbringe. Erfolgreich habe ich mich für den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen eingesetzt.

In meiner Freizeit bin ich gern in der Natur unterwegs, sei es beim Wandern durch das Rotthäuserbachtal mit meinem Mann oder beim Fahrradfahren mit der Familie im Sauerland. Einmal in der Woche unternehmen wir einen Familienausflug zur Boulderhalle in Flingern (Bouldern: Klettern in Absprunghöhe) – natürlich mit dem Fahrrad. Ein Auto besitzen wir nicht.

Vitae Ambitionen:

Auch über die Wahlperiode hinaus möchte ich kommunalpolitisch aktiv sein, weil in der Kommunalpolitik ich sehr konkret auf die Wünsche der Menschen vor Ort eingehen kann. Zum Beispiel durch die Beantragung von Tempo 30 auf einer Nebenstraße oder einen neuen Spielgerätes auf einem Spielplatz.