Meine aktuellen Projekte.

Ich engagiere mich schon aus meiner Arbeit im Bezirksrat im Stadtbezirk 7 in vielen Projekten und Themen. Familie, moderne Verkehrslösungen und Klimaschutz sind dabei natürliche Themenfelder, in denen ich mich stark mache. Aber gerade als Sozialdemokratin liegt mir besonders der soziale Ausgleich und das Miteinander aller sozialen Gruppen in unseren Stadtteilen am Herzen, hier einige aktuelle Projekte...

Nach den Mauresköthen

Auf Anfrage der SPD teilte die Verwaltung mit, dass die Knotenpunkte Gubener Str./Nach den Mauresköthen und Zamenhofweg/Nach den Mauresköthen erst mit der Fertigstellung des Glasmacherviertels (also in ferner Zukunft) angepasst werden sollen. Lediglich die Ampelschaltung an der Kreuzung Nach den Mauresköthen/Torfbruchstraße wird mit Inbetriebnahme des Lagers 61 optimiert. Auch bei den Radwegen gab es keine gut Nachricht. Der Radweg zwischen Zamenhofweg und Düssel soll zwar ausgebaut werden, unklar bleibt aber der Zeitpunkt. Der viel zu schmale Zweirichtungsradweg vor Bauhaus soll dagegen unverändert bleiben. Ich habe die Verwaltung darauf hingewiesen, dass der Radweg nicht den Vorgaben entspricht und sie ihre Entscheidung nochmal überdenken soll. Auch habe ich darum gebeten, kurzfristig die Querung für Radfahrer und Fußgänger am Zamenhofweg sicherer zu gestalten. Die Verwaltung wollte beides nochmal prüfen. Ich bin auf die Antwort gespannt.

Unterführung Gerresheim

Update: In der Bezirksvertr4etung wurde die Vorlage zur Einstellung des Projektes einstimmig abgelehnt. Lediglich Herr Rayermann (CDU) hat sich enthalten. Am 26.10. ist die Vorlage im OVA auf der Tagesordnung.

Gerresheim braucht eine qualitativ gute Unterführung entsprechend dem Ergebnis des Wettbewerbs von 2010! Dabei geht es nicht nur um einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof. Der ist gesetzlich vorgeschrieben. Es geht dabei auch um eine barrierefreie Verbindung vom Stadtteil. Die Rampenstraße ist aufgrund der Steigung und der schmalen Bürgersteige keine Alternative. Ein einmal gebauter Tunnel wird viele Jahre Bestand haben und deswegen ist er auch 40 Mio. Euro Wert und die Gerresheimerinnen und Gerresheimer haben ihn verdient. Ich habe kein Verständnis für den Oberbürgermeister, der das Geld sparen will,  oder für CDU und Grüne in der Bezirksvertretung, die meinen, dass das Geld nicht da sei und billigere Alternativen es auch tun. Ich werde mich zusammen mit meiner Fraktion jedenfalls weiter für einen qualitativ hochwertigen, breiten und hellen Tunnel einsetzen.

Neubau Rad- und Fußgängerbrücke Kennedydamm

Die Kommentare zu den Plänen für den Neubau der Brücke am Kennedydamm waren positiv. "Sie wird dringernd benötig." "Für Düsseldorf gut." "Besser als die Hafenbrücke." Mich haben die Pläne aber nicht überzeugt, weil sie einen Zweirichtungsratweg mit 2,50 m Breite beinhalteten. Das ist unter dem Maß von 3 m, das die Empfehlungen für den Radanlagebau (ERA) mindestens fordert. In der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschuss wies ich auf diese Unzulänglichkeit hin. Der Verkersdezernent Krahl meinte darauf, vielleicht könnte man den Radweg etwas breiter und den Fußweg etwas schmaler machen. Das war nicht was ich wollte. Schließlich gibt es auch für Fußwege Richtlinien, die mit 2,50 m gerade eingehalten wurden. Also stellte die SPD Fraktion zur Ratssitzung einen Änderungsantrag, den Radweg auf mindestens 3 m zu verbreitern und zwar nicht zuLasten des Fußweges. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Herr Krahl meinte sogar, dass wegen der Symmetrie jetzt beide Wege 3 m breit werden könnten - noch besser!

Renaturierung Südliche Düssel

 Im Bauausschuss wurden die Pläne zur Renaturierung der Südlichen Düssel vorgestellt. Der zweite Bauabschnitt zwischen Sandtäger Weg und Kamper Weg soll im Sommer 2023 beginnen. Gegenüber der ursprünglichen Planung wurde der Hochwasserschutz verbessert, indem das Grabeland am Reichenbacherweg als zusätzlicher Retentionsraum genutzt wird. Die notwendigen Baumfällungen sollen im Winter 22/23 erfolgen. Ich habe gebeten, noch einmal zu prüfen, ob wirklich alle geplanten 27 Bäume zusätzlich zu den Pappeln gefällt werden müssen. Außerdem habe ich angeregt, den Weg an der Düssel bis zum Kamper Weg weiter zu führen und nicht am Neusalzer Weg enden zu lassen. Es wurde versprochen, dies mit dem Amt für Verkehrsmanagement zu prüfen. 

Radweg Torfbruchstraße

Endlich soll die Torfbruchstraße einen Radweg erhalten. Aber in den ursprünglichen Plänen, wurde der Radweg im Kreuzungsbereich auf dem Fußweg geführt. Der Platz dort sollte aber den Fu?gänger*innen vorbehalten sein. Dort ist ein wichtiger Umsteigepunkt zwischen den Bussen und entsprechend viel Fußverkehr. Ich habe Verkehrsdezernet Krahl in der Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses auf einen Antrag der SPD in der Bezirksvertretung hingewiesen, der das Problem löst: Die Rechte Fahrspur sollte in eine Leipziger Kombispur für Radfahrende und Rechtsabbiegende umgewandelt werden, die gleichzeitig auch für Busse frei gegeben ist. Er versprach es zu prüfen und diese Prüfung ist positiv ausgefallen und wurde auch schon von der Kleinen Kommision Rad abgesegnet. Jetzt muss es noch in den relevanten politischen Gremien bestätigt werden. Die Ferigstellung des Radweges ist für 2022 gerplant.

Rote Karte gegen Nazis, Verschwörungstheoretiker und Querdenker*innen

Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerungen. Aber es gibt kein Recht andere zu beleidigen oder den Nationalsozialismus zu verharmlosen. Es gibt das Recht auf Demonstrationen, aber jeder muss dabei die geltenen Auflagen wie das Tragen von Masken einhalten. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit darf nicht dazu führen, dass die Gesundheit anderer gefärdet wird. Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit der anderen verletzt wird. Wir müssen die Pandemie besiegen. Das schaffen wir nur gemeinsam und solidarisch.

Gerresheim braucht besseren Hochwasserschutz!

Beim Düsseldurchlass an der Glashüttenstraße hatte sich beim Juli-Hochwasser der Fluss aufgestaut und die Umgebung weiträumig überschwemmt. Deshalb hatte die SPD in der Bezirksvertretung beantragt, dass Planungsmittel für einen besseren Hochwasserschutz an der Glashüttenstraße im Jahr 2022 bereitgestellt werden sollen. Dies wurde dort einstimmig beschlossen. Nun musste sich der Bauausschuss mit dem Antrag befassen. Dort wurde er leider mehrheitlich abgelehnt, da der Stadtentwässerungsbetrieb mitteilte, dass erst für das Düsselsystem die Niederschlags-Abfluss-Modelle aktualisiert werden müssen. Dies soll bis Ende 2022 passieren. Dann werden wir den Hochwasserschutz an der Glashüttenstraße wieder thematisieren.

Wir brauchen bessere Fußwege!

Das sind Fußwege einer Stadt, die kein Geld für Fußgänger*innen hat. Im Haushalt von Düsseldorf für 2022 stehen exakt 0 Euro für Fußwege zur Verfügung. Die SPD hat beantragt wenigstens 250.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Selbst das war CDU und Grünen zu viel. Damit fehlt das Geld für die Sanierung der Wege, aber auch für die barrierefreie Absenkung von Bordsteinkanten. Was nützen barrierefreie ÖPNV-Haltestellen, wenn die Fußwege dahin nicht barrierefrei  sind? Wann begreift Schwarz-Grün, dass auch der Fußverkehr als Teil der ökologischen Verkehrswende gefördert werden muss?

Haltestelle Schlüterstraße

Der barrierefreie Umbau der Haltestelle Schlüterstraße/Arbeitsamt, der in 2022 geplant ist, wurde im Juni im Rat beschlossen. Es ist zu begrüßen, dass diese wichtige Haltestelle umgebaut wird und dass die Bahnsteige dabei verbreitert werden. Schön ist auch, dass bei der Gelegenheit die Rad- und Fußwege mitgeplant wurden. Allerdings gab es dabei noch viel Verbesserungsbedarf. So wurde beim Ratsbeschluss Änderungswünsche der Kleinen Kommission Radverkehr mit aufgenommen. So soll u.a. geprüft werden, ob der Radweg in Mittellage zwischen Geradeaus-Spur und Rechtsabbieger auf der Grafenberger Allee verhindert und ob der Winkel bei der Gleisüberquerung U72 vergrößert werden kann.  Auch mit aufgenommen wurde meine Anregung zu prüfen, ob die Fußgängerüberquerung barrierefrei im Sinne des Behindertenrates gestaltet werden kann: Bei einer Hälfte des Überweges soll die Bordsteinkante für die Rollstuhl- und Rollatorfahrer*innen zu 100% abgesenkt und bei der anderen für sehbehindederte Menschen auf 6 cm gelassen werden. Die Bedürfnisse behinderter Menschen sind verschieden. Das sollte sich auch bei dem Ausbau von barrierefreien Wegen widerspiegeln.

Neubau Gymnasium Heinzelmännchenweg

Auch wenn der Bauzaun schon steht, bis zum Baustart vom neuen Gymnasium am Heinzelmännchenweg wird es noch einige Zeit dauern. Gut aber, dass das Wettbewerbsverfahren dafür jetzt weitergeht. Insgesamt wurden 15 Entwürfe eingereicht, aus denen ich zusammen mit den anderen zehn Jurymitgliedern das beste auswählen darf. Dieser Standort ist für viele potenzielle Schüler*innen gut zu erreichen, hat aber auch seine Tücken. Die Nähe zur Güterzugstrecke macht guten Lärmschutz nicht nur für die dahinter liegende Bebauung, sondern auch für die Schule und Schulhof wichtig. Durch die Pandemie wissen wir, wie wichtig das Lüften im Klassenraum ist und das muss möglich sein, ohne Lärmstörungen durch die Bahn. Weitere Kriterien für mich sind das vorhanden sein von modernen Lernlandschaften, Nutzungsmöglichkeiten für die Anwohnern, Gestaltung des Durchgangs zum Ostpark und ausreichend Fahrradstellplätze.

Neue Radwege braucht die Stadt

Düsseldorf braucht mehr Radwege, aber nicht irgendwelche, sondern gute. Schlechte Radwege hat Düsseldorf schon genug. Das Minimum für einen guten Radweg ist die Einhaltung der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (Era 2010). Für einen vielbefahrenen Zweirichtungsradweg beträgt diese mindestens 3 m. Die Verwaltung hat im Januar den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss für einen Zweirichtungsradweg am Joseph-Beuys-Ufer vorgelegt mit einer Breite von 2,50 m, der auf der einen Seite begrenzt wird von einer viel befahrenen 15 m breiten Straße und auf der anderen Seite von Bäumen mit Baumscheiben auf dem Radweg. Der Radweg ist also nicht nur eng, ein ausweichen ist nicht möglich. Dazu kommt Konfliktpotenzial am Überweg zur Oederallee mit den Fußgänger wegen kleiner Aufstellfläche und kleiner Mittelinsel. Beschlossen wurde die Vorlage mit den Stimmen von CDU, Grüne und FDP. 
Ich werde meine Stimme im Ordnungs- und Verkehrsausschuss dafür einsetzen, dass es beim Bau von Radwegen nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität geht.

Kurze Beine - kurze Wege

Ich habe ein Deja vu. Vor einigen Jahren hatten wir bei uns im Stadtbezirk 7 eine steigende Nachfrage nach Ganztagsbetreuung bei Grundschulen. Die Wartelisten wurden immer länger und die Verwaltung meinte eine Versorgungsquote von 63% reiche. Mit Druck aus der Elternschaft und Politik wurde die Quote schließlich auf 80% erhöht.
Nun steigen jedes Jahr die Anmeldezahlen an den Grundschulen, aber die Kapazitäten bleiben gleich. Erst auf dem Glasmacherviertel soll eine neue Grundschule entstehen. Dieses Jahr gab es einen Monat vor Anmeldeschluss bereits 502 Anmeldungen. Selbst wenn alle Eingangsklassen 29 Schüler*innen bekommen, würde die 493 Plätze nicht reichen. Ich habe die Verwaltung gefragt, wie sie gewährleistet, dass alle Kinder Wohnort nah beschult werden können. Antwort: Die Verwaltung arbeite an einer Lösung. Ein halbes Jahr Zeit haben sie noch.

Neue Fahrkartenautomaten

Update2: Seit Oktober ist der neue Automat da.

Update: Der VRR hat die Aufstellung eines neuen Automaten auf Gleis 1 in Auftrag gegeben. Genauer Termin der Aufstellung ist leider noch unbekannt.


Der VRR hat auf den S-Bahnhöfen neue Fahrkartenautomaten aufstellen lassen. Sie sollen moderner und schneller sein. In nur drei Klicks geht es zum Ticket. Leider steht in Gerresheim nur noch ein Automat auf Gleis2/3. Reisende in Fahrtrichtung Wuppertal dürfen erst die Treppen in der Mitte hoch, Fahrkarte kaufen, wieder runter und zu Gleis 1. So schnell kann der neue Automat gar nicht sein, dass das ein Zeitgewinn ist. Davon abgesehen, dass nicht jeder die Treppen ohne Probleme gehen kann. Ich habe deshalb dazu eine Anfrage für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung geschrieben. Ziel muss es sein, dass jeder Bahnsteig wie früher einen Automat erhält.

Spielplatz Dreherpark

Update: Im September hat die Bezirksvertretung die Mittel für die Rutsche bewilligt.

Im Februar hatte ich die Verwaltung gebeten, einen Vorschlag für ein Spielgerät auf dieser Fläche zu machen. Im Mai teilte die Verwaltung mit, dass dafür kein Platz wäre und im übrigen dort eine schattige Buddelsandfläche für Kleinkinder an heißen Sommertagen wäre. Nun ich habe dort nie kleine Kinder spielen sehen und Platz ist dort auch genug. Ich habe deshalb nachgeharkt und jetzt einen Vorschlag von der Verwaltung erhalten: eine kleine Rutsche. Da Rutschen sehr beliebt sind, aber die vorhandene für Kleinkinder ungeeignet ist, halte ich das für eine gute Idee. Die Kosten betragen 8.000 Euro und müssten aus den Mitteln der Bezirksvertretung finanziert werden. Ich werde deshalb einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung im September vorbereiten. Und hoffentlich dort bald auch kleine Kinder spielen sehen. 

1688 Wohnungen für das Glasmacherviertel

Die Bebauung des Glasmacherviertels läßt schon viel zu lange auf sich warten. Aber jetzt hat der Investor alle Unterlagen zusammen und in einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung könnte jetzt die Offenlegung des Bebauungsplans erfolgen. Und was macht die CDU: Sie will eine Neuplanung mit maximal 1000 Wohnungen, mit mehr Einfamilienhäuser ab 700.000 Euro aufwärts, die sich Normalbürger nicht leisten können. Nicht mit der SPD. Wir unterstütze die bisherige Planung mit großen Düsselpark, Spielplätzen, Kindergärten, einer Grundschule und 1688 Wohnungen, 800 davon preisgedämpft oder gefördert. In diesen Wohnungen werden Menschen einziehen, die zusätzliche Kaufkraft für die Heyestraße bringen. Das Projekt schafft damit Infrastruktur und Wohnraum, ist aber auch Wirtschaftsförderungsprogramm für den Gerresheimer Süden. Zugleich tut es auch was für die Umwelt, da Flächen entsiegelt werden und die Düssel offen gelegt und renaturiert wird.

Kleine Entscheidungshilfe beim Parken

Vor einiger Zeit wurde der Fußweg von der Düssel zum Eisenacher Weg barrierefrei umgebaut. Doch so ein Umbau nutzt wenig, wenn Autofahrer ihr Auto direkt vor der Bordsteinabsenkung abstellen, was leider immer wieder vorkommt. Auf meinen Antrag hin hat die BV einstimmig beschlossen, das Parkverbot durch ein weißes Kreuz zu verdeutlichen. Ich hoffe, das bringt den einen oder anderen Autofahrer auf die Idee, das Auto woanders abzustellen.

Ampelschaltung Heyestraße/ Am Pesch

Update:
Die Verwaltung teilte mit, dass im Sommer die Ampelschaltung angepasst und dabei die Wartezeit für die Fußgänger verkürzt werden soll, damit ein Erreichen der Bahn möglich ist.

Die Bezirksvertreter hatten zusammen mit der Fachverwaltung einen Lokaltermin an der Kreuzung Heyestraße /  Schönaustraße. Gemeinsam wurde die Ampelschaltung überprüft. Ein Kritikpunkt: Wenn die Straßenbahn Richtung Gerresheim Bahnhof losfährt haben gleichzeitig die Linksabbieger von der Heyestraße in die Schönaustraße grün und die rechnen nicht unbedingt, dass die Bahn in dem Augenblick losfährt. Die Verwaltung: Das ist so gewünscht, damit die Autos nicht so lange warten müssen. Ein anderer Kritikpunkt: Wenn die Bahn von der Heyestraße zur Haltestelle Schönaustraße fährt, ist die Ampel für die Fußgänger am Überweg Am Pesch Rot. Die Verwaltung: Das ist so gewünscht. Wenn Autos rechts abbiegen würden, könnten die Fahrer die Fußgänger übersehen. Dabei ist es dort sehr übersichtlich. Die Bahn kam. An der Ampel steht ein Fußgänger. Der hat jetzt die Wahl: über Rot gehen oder 10 Minuten warten. Er entschied sich für die Bahn. (Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bahn rechts abbiegt, ist ja nicht so hoch). Die Verwaltung versprach, unsere Anregungen zu überdenken. Ich hoffe, mit gewünschten Ergebnis. Denn eine Bahnbeschleunigung darf nicht auf Kosten der Fußgänger gehen. Denn die ÖPNV-Nutzer messen ihre Fahrzeit nicht von Haltestelle zu Haltestelle, sondern von Tür zu Tür.

Nachtigallstraße 

Wir würden in der Nachtigallstraße gerne einen Shared Space einrichten, wo alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Außerdem ist es für die Gastronomie dann möglich, Tische und Stühle auf die Straße zu stellen. Das würde Lebensqualität in die Straße bringen. Gemäß äußeren Erschließung des Glasmacherviertels sollen aber die Busse 736  und 737 durch die Straße  fahren, da ein Links Abbiegen von der Torfbruchstraße in die Heyestraße nicht möglich sein werde. Mittlerweile hat die Verwaltung zugestimmt, den 737 doch links in die Heyestraße fahren zu lassen. Jetzt muss nur noch die 736 aus der Straße heraus, der dort seine Endhaltestelle hat und wendet. Der Investor des Glasmacherviertel schlug vor, den Bus durch den Heyepark wenden zu lassen. Das lehnt die Verwaltung aber ab. Auch hält sie eine Änderung der Linienführung für nicht möglich. Deswegen sei eine Verkehrsberuhigung nicht möglich. Angesichts der Tatsache, dass der Bus selbst in der Hauptverkehrszeit nur zwei mal in der Stunde fährt und nicht gerade voll ist eine unverständliche Abwägung. Deswegen haben wir die Verwaltung gebeten, dies nochmals zu prüfen.

Heyebad: 

Ab Januar wieder freitags auf

Seit Anfang des Jahres hat das Heyebad aus personellen Gründen freitags geschlossen. Im März machte ich das zum Thema einer Anfrage in der Bezirksvertretung. Die Verwaltung sagte, dass die Stelle mindestens 9 bis 12 Monate unbesetzt bleibt. Das wollten die Bezirksvertreter*innen nicht akzeptieren und forderten in einem interfraktionellen Antrag, die Stelle sofort wieder zu besetzen. Ab 11.11. hat das Heyebad nun eine neue Mitarbeiterin und ab 
Januar 2020 wird die Jugendfreizeiteinrichtung wieder fünf Tage die Woche geöffnet haben.

Was kostet die Strecke Erkrath - Gerresheim ?

Das Tarifsystem des VRRs ist zu teuer und zu kompliziert. Es sollte überarbeitet werden. Dabei sollte man einen Blick nach Berlin werfen. Eine Fahrt innerhalb von Berlin kostet 2,80 Euro. Fährt man aus der Stadt in das direkte Umland, wird das Ticket 60 Cent teurer. Fährt man noch weiter, so steigen die Preise linear in Abhängigkeit zur Entfernung. Das ist einfach und fair. Bei uns steigen dagegen die Preise exponentiell mit der Entfernung. Das führt dazu, dass die letzte Station extrem teuer wird. Beispiel: 

  • Strecke Erkrath S – Gerresheim S kostet 2,90 Euro.
  • Strecke Haan-Gruiten – Erkrath S kostet 2,80 Euro. 
  • Strecke Haan-Gruiten - Gerresheim S kostet 6,00 Euro. 

Damit kostet die Station von Erkrath nach Gerresheim bereits 3,20 Euro. Das lässt sich aber noch steigern. 

  • Strecke Wuppertal-Barmen – Erkrath S kostet 6,00 Euro. 
  • Strecke Wuppertal-Barmen – Gerresheim S kostet 12,80 Euro.

Jetzt kostet die letzte Station 6,80 Euro! Eine einzige Station! Das muss sich ändern, Ich habe dieses Beispiel an unseren Bundestagsabgeordneten Andreas Rimkus geschickt, damit er sich beim VRR für ein einfaches und faires Tarifsystem einsetzen will. 

Verkehrsberuhigung Quadenhofstraße

Damit die Kinder sicher den Bolzplatz und den Kinderspielplatz erreichen können, wurde auf Antrag von mir die Geschwindigkeit auf der Quadenhofstraße zwischen Hagener Straße und Dreifaltigkeitsstraße vor einigen Jahren auf 30 km/h reduziert. Leider zeigen Messungen, dass sich nicht alle Autofahrer daran halten. Es wurden Geschwindigkeiten von 70 km/h gemessen. Um die Geschwindigkeit zu drosseln, soll auf meinen Antrag hin dort jetzt rechts vor links eingeführt werden. Außerdem sollte die Verwaltung prüfen, ob dort eine Fahrradstraße eingeführt werden kann. Grundsätzlich hat die Verwaltung dieses nun bejaht, muss dieses aber noch weiter prüfen.