Elke on tour: Wo war ich und wo werde ich sein!

Meine Termine

23.06. 17:00 Bezirksvertretung  - Aula am Poth  
08.08.  9:00 mit OB Geisel am Roten Platz
14.08. 16:00  Infotisch Dreherstraße vor Lidl
01.09. 17:00 Bezirksvertretung                  
15.09. 15:00 Schulausschuss 

Lernen von Wien

Wien ist bei der Verkehrswende ein großes Stück weiter als Düsseldorf. Der Anteil des MIVs ( motorisierten Individualverkehr) liegt in der Österreichischen Hauptstadt bei 25%, bei uns bei 40%. Wie aber schafft man Platz für ÖPNV und Rad in einer Stadt mit gewachsener Stuktur? Man nimmt eine zweispurige Straße und wandelt diese in eine Einbahnstraße um. Die rechte Spur wird zur Umweltspur, die linke ist für Autos reserviert. Die Parkplätze sind zu 100 % Anwohnerparkplätze. Gefühlt gibt es in Wien mehr Einbahnstraßen als in Düsseldorf. Das hat auch den Vorteil, dass Kreuzungen übersichtlicher werden und Linksabbieger den Verkehr nicht aufhalten. Die Ampelphasen sind in Wien länger. Da muss man vielleicht etwas länger warten, aber wenn es grün wird, kann man als Fußgäner auch breite Hauptverkehrsstraßen queren, ohne auf einer Mittelinsel erneut zu warten und die Autos direkt vor der Nase vorbeibrausen. 

Bezirksvertretung und Wahlkampf

Wenn keine drei Monate vor der Wahl Bezirksvertretung ist, geht es nicht ohne Wahlkampf. Am besten war es an den Anträgen der Grünen zu erkennen: Der Antrag zum Heimatsommer ist eine Idee der Verwaltung und findet bereits statt. Der Antrag zur Spielstraße wurde bereits im Rat beschlossen. Der Antrag zur Fahrradstraße in der Quadenhofstraße war eine Idee von mir, berücksichtigte aber im Gegensatz zu meinem Antrag nicht, dass die Befugnisse der Bezirksvertretung bei Straßen mit ÖPNV aufhören. Aber Hauptsache man stellt viele Anträge. Umso überraschender war dann für mich der einstimmige Beschluss der Bauvoranfrage zur Villa Sohl. Aber es gibt bei allem Wahlkampf auch Gemeinsamkeiten bei den Parteien: Der Wunsch den Park der Villa Sohl als Gartendenkmal zu erhalten und da sind wir alle gemeinsam einen großen Schritt näher gekommen.

Bezirksvertretung im MCG

Besondere Zeiten erfordern besondere Orte: Im Pädagogische Zentrum (PZ) des Marie Curie Gymnasiums (MCG) hatten die Schüler*innen für uns einzelne Tische aufgestellt. Nach drei Monaten Sitzungspause war unsere Tagesordnung lange, Corona bedingt aber nur zwei Stunden Zeit. Das erforderte Disziplin und tatsächlich schafften wir auch Dank der guten Sitzungsleitung von Bezirksbürgermeister Karsten Kunert die 105 Tagesordnungspunkte in 128 Minuten. Wahlkampf wurde trotzdem gemacht, z.B. mit dem Antrag der CDU, die Planung der neuen Sporthalle vom Gymnasium Gerresheim vorzustellen. Diese Maßnahme war als Teil von SOM VII bereits vor einem Jahr Thema in diesem Gremium, als die Planung beschlossen wurde. Und sie wird automatisch wieder Thema, wenn die Planung fertig ist, da die Bezirksvertretung nämlich ein Anhörungsrecht hat. Dann sei der Antrag ja völlig unnötig, sagte der Jugendvertreter. Dem ist nichts hinzuzufügen.